Geschichte

Geschichte

Im Jahr 1229 wird Faaborg zum ersten Mal urkundlich erwähnt und der Hafen im 17. Jahrhundert gegründet. Bis zum vorigen Jahrhundert war Faaborg eine Seefahrerstadt, nur Marstal auf Ærø und Svendborg hatten eine höhere Tonnage zu verzeichnen. In Faaborgs Blütezeit waren über 100 Schoner und viele kleinere Galeassen und andre Segelschiffe in Faaborg eingetragen.

Alle diese stolzen Fahrzeuge waren aus dem Fernen Osten heimgekehrt und lagen im Fjord vor Anker. Ganz früher war der Hafen in dem Bereich, das heute „Sundet“ genannt wird, gelegen. Aber da der Wasserstand allmählich sank, wurde dort, wo sich der Hafen heute befindet, eine Landungsbrücke aufgeführt.

Munkholm

Die Außenmole des „Alten Hafens“ heißt Munkholm, und ist nach einem Schoner gleichen Namens ernannt, der im 19. Jahrhundert dort unterging. Die Bergung des Wracks wurde aufgegeben und es wurde stattdessen mit Steinen aufgefüllt, auf diese Weise erhielt der wachsende Hafen eine gute Außenmole.

Segelschifftraditionen

Faaborg Hafen litt mehrere Jahre lang an den Folgen der schwierigen Verhältnisse des Fischereigewerbes und des Kümo-Verkehrs. Dank eines Aufblühens der Segelschifftraditionen alter Zeiten durchlebt der Hafen aber nun eine positive Wende. Viele der Galeassen und Schoner, die heute als Tourist- und/oder Schulschiffe unterwegs sind, laufen den Hafen in Faaborg wegen seiner guten Reedeplätze und der Wassertiefe von mind. 5 Metern im alten Hafen wieder an.

Gegenwärtige Besucher

In der Stadt kann man immer noch die alten Handelshäuser sehen, in denen früher viele exotische Handelswaren gelagert wurden. Heute spazieren jedoch hauptsächlich Segler, Passagiere der drei Insel-Fähren und Angler entlang der Straßen Holkegade, Strandgade und Jomfrulågen in das rege Treiben der Stadt.

Heute sieht man aber auch Passagiere von Kreuzfahrtschiffen in den Straßen von Faaborg.

Der Glockenturm

Das Wahr- und Seezeichen der Stadt - der alte Glockenturm - ist ein Überbleibsel der Kirche Sct. Nicolai Kirke, die um das Jahr 1300 errichtet wurde. Täglich wird auf dem Glockenspiel gespielt und die Abendrunde der Stadtwächter beginnt ebenfalls hier. Die Wächter drehen allabendlich ihre Runde, auf der man sie begleiten und ihre historischen Erzählungen anhören kann. Ihr Weg führt auch an dem alten Stadttor in der Straße Vestergade vorbei.